Was machen die schwarzen Schafe unter den Maklern?
23. Juni 2017 21:23 Uhr

Was machen die schwarzen Schafe unter den Maklern?

Schon vor ein paar Wochen haben wir in einem ersten Teil der „schwarzen Schafe“ erklärt, worauf man achten sollte, wenn man einen Anbieter für eine Haushaltsauflösung oder Entrümpelung sucht. In vielerlei Hinsicht gab es da Anbieter, die ganz und gar nichts Gutes mit ihrer Dienstleistung im Sinne hatten, höchstens für sich selbst.

Ähnlich sieht die Lage auch bei Immobilienmaklern aus, weshalb wir uns – ebenfalls aufgrund des großen Zuspruches beim letzten Artikel – dazu entschlossen haben, einen weiteren Teil der „schwarzen Schafe“ aufzusetzen. Wie auch bei einer Haushaltsauflösung ist es so, dass sich jeder Makler nennen darf, der nur einen Gewerbeschein besitzt. Eine genaue Berufsqualifikation – auch wenn es sie gibt – ist gesetzlich gar nicht mal erforderlich. Heute geht es deshalb darum, worauf man achten sollte, wenn man einen Immobilienmakler in Hannover oder allgemein sucht und was man sich von ihm absolut gar nicht gefallen lassen darf.

Ob Kauf oder Verkauf – Immobilienmakler in Hannover können auch anders

Dass es grundsätzlich kein Patentrezept gibt, um Immobilienmakler als schwarze Schafe zu enttarnen, sagen selbst Experten. Somit können wir uns nur auf die eigenen Erfahrungen in der Branche verlassen. Jeder, der einen Gewerbeschein besitzt, kann auf Seiten der Käufer oder Verkäufer, sowie bei einer Mietsache als „Makler“ auftreten und vermitteln. Sprich, es könnte sich jeder einen Gewerbeschein besorgen und loslegen. Wirklich seriöse Makler haben aber nicht nur einen Gewerbeschein, sondern auch eine entsprechende Ausbildung oder ein Studium absolviert.

Bereits im Vorwege ließe sich also anhand eines etwaigen Abschlusses feststellen, ob es in die richtige Richtung geht. Die Formulierung haben wir aber extra etwas pauschal gewählt, da natürlich auch ausgebildete Immobilienmakler unseriös sein können. Gegenüber potenziellen Käufern erfahrungsgemäß dann, wenn sie bei der Besichtigung Druck ausüben und Unterschriften oder gar Gebühren verlangen; gegenüber Verkäufern, wenn sie schlecht beraten können und ein unsicheres/unseriöses/unsympathisches Auftreten haben oder ebenfalls seltsame Verträge schließen möchten.

„Immobilienmakler dürfen alles und kommen damit durch“

Sie dürfen aber nur alles und kommen nur dann damit durch, wenn man selbst nicht hinterfragt, was da gerade passiert. Für den Verkäufer ist der Makler der Schlüssel zum erfolgreichen Verkauf, für den Käufer ist er der Schlüssel zum neuen Zuhause. Wer würde da schon etwas anzweifeln, wenn es ums Geld oder das potenzielle Traumzuhause geht. Es ist aber wichtig, nicht jedes seltsame Verhalten eines Immobilienmaklers einfach hinzunehmen. Wir möchten daher einige Tipps mitgeben, wie die schwarzen Schafe abseits der Qualifikationsprüfung enttarnt werden können:

Kein zentrales Büro | Ein Besuch im Maklerbüro kann nicht schaden, um sich einen Eindruck zu schaffen. Gibt es kein zentrales Büro oder macht dieses keinen guten Eindruck, sollte man skeptisch werden

Massenbesichtigungen | Was bei Mietobjekten in begehrtem Wohnraum üblich ist, gehört bei Verkaufsobjekten nicht mehr zum Standard. Werden keine Individualbesichtigungen durchgeführt und auf Nachfrage sogar abgelehnt, deutet das meist auf einen schlechten Vermittler hin

Traumobjekte auffallend günstig | Unseriöse Immobilienmakler stellen oft sogenannte Fangobjekte ein, die gar nicht wirklich verfügbar sind und mit einem unschlagbar günstigen Preis locken; diese Objekte sollte man gar nicht weiter beachten oder bei Unsicherheit mindestens ein wenig über den Makler recherchieren

Höhere Provision oder andere Gebühren | Verlangt der Makler eine höhere Provision als ortsüblich oder weitere Gebühren (beispielsweise für eine Besichtigung, Bearbeitung oder Anfahrt), sollten die Alarmglocken schrillen – Extragebühren neben der Provision sind grundsätzlich rechtswidrig

Immobilienmakler kommt seinen Pflichten nicht nach | Hier haben wir aufgeführt, was die Aufgaben eines Immobilienmakler sind – kommt er diesen nicht nach, ist das kein gutes Zeichen

Makler hält keine Termine ein oder gibt falsche Informationen weiter | Sollte der Makler zu vereinbarten Terminen nicht erscheinen oder macht er Falschangaben, ist das ebenfalls kein gutes Zeichen

Anhand dieser Punkte sollte der Kreis der seriösen und unseriösen Immobilienmakler in Hannover und allgemein sortiert werden können. Da es bei Verkaufsobjekten um eine Menge Geld geht, ist anzuraten, bei der Maklersuche lieber etwas genauer hinzusehen.

Tipp: Immobilienmakler über RE/MAX beauftragen und eine kostenlose Haushaltsauflösung oder Entrümpelung erhalten (Ansprechpartner: Maik Neumann)