Immobilienmakler – Was machen die eigentlich den ganzen Tag?
13. März 2017 15:37 Uhr

Immobilienmakler – Was machen die eigentlich?

Zugegeben: Immobilienmakler stehen im ständigen Verruf, viel Geld für wenig Arbeit zu bekommen. Aber woher rührt das eigentlich? – Vielleicht deshalb, weil Immobilienmakler in Hannover (und auch sonst in Deutschland) für den Kunden sichtbar höchstens das Exposé schreiben, eine Besichtigung durchführen und dann den Kaufvertrag fertigmachen, nebenbei noch etwas Beratung. In der Tat fühlt sich das nicht viel an, wenn man bedenkt, dass der Makler dafür richtig viel Geld bekommt. Aber hinter den Kulissen passiert einiges mehr und ein Makler hat weitaus mehr Aufgaben, als man denken mag.

Exposé, Besichtigung und Kaufvertrag sind nur Peanuts

Seitdem wir von STARK mit den typischen Auflösungs- und Entrümpelungsdienstleistungen in direkter Verbindung zu Maklertätigkeiten am Markt aktiv sind, wurde uns öfter die Frage gestellt, was ein Immobilienmakler in Hannover noch so macht, außer das, was man als Käufer und Mieter mitbekommt. Insbesondere dann, wenn es um den Verkauf eines Hauses in der Region geht, kommt das volle Leistungsportfolio zum Tragen: Es geht um viele Quadratmeter, viel Zeit und viel Geld. Direkt einmal zur Auflösung: Nein, der Makler macht nicht nur ein paar Fingerübungen
und kassiert dann seine Provision. Er ist in über 15 Schritten involviert, die der Verkauf einer Immobilie mit sich bringt. Anfangs begutachtet ein Immobilienmakler das Objekt, um dessen Wert einzuschätzen, der später als Verkaufsbasis dient. Damit einher geht auch, den Zustand und die Ausstattung abzuhaken und eventuelle Besonderheiten festzuhalten, die beim Verkauf eine Rolle spielen werden. Der Makler ist also schon vorab im Hannoveraner Objekt unterwegs, bevor überhaupt publik gemacht wird, dass es zum Verkauf steht und zu welchem Preis. Was ebenfalls passiert, sind Behördengänge, die mit dem Verkauf der Immobilie zutun haben, auch das übernimmt der Makler; ebenso werden von allen Unterlagen des Objekts Kopien und Dokumente zusammengestellt. Darin enthalten sind etwa die Grundrisse, die eventuell optimiert werden, sowie dann auch die Erstellung eines aussagekräftigen Exposés, welches den potenziellen Käufer überzeugen soll. Es ist ein wichtiger Teil der Verkaufsstrategie, die definitiv gebraucht und individuell organisiert werden muss, damit der Verkauf bei derartigen Summen auch schnell vonstatten geht. Bereits die Vorarbeit eines Objektverkaufs scheint aufwendiger zu sein, als die Vermittlung eines Mietobjektes; klar, denn der Immobilienmakler hat in Hannover und auch sonst beim Verkauf mit ganz anderen, spezielleren Nachfragen zutun.

Was passiert nach der vielen Vorarbeit?

Wenn das Exposé erstellt und das Angebot über gängige Internetplattformen und Anzeigen in Tageszeitungen publiziert ist, geht es an die Auswertung der Interessenten und dann zu den Besichtigungen. Der Makler soll in dieser Phase alle offenen Fragen und Belange klären, nimmt also dem Eigentümer den kompletten Käuferkontakt ab. Besichtigungen werden koordiniert und organisiert; Terminabsprachen können erfolgen und die Besichtigungen schließlich durchgeführt werden. Nach der Besichtigung schlägt sich der Makler in seinem Hannoveraner Büro mit Daten herum, die den Interessenten und potenziellen Käufer betreffen. Eine Bonitätsabfrage gehört dazu, außerdem die Absprache mit dem Eigentümer. Gegebenenfalls kommt es noch einmal zu wiederum gegen zu prüfenden Verhandlungen, außerdem zu Beratungen hinsichtlich einer Finanzierung und sonstigen zu beachtenden Punkten gegenüber dem Käufer. Wenn auch das alles durch ist und die Kaufentscheidung steht, folgen die letzten Schritte: Der Kaufvertrag wird vorbereitet, notariell beglaubigt und der Verkauf final organisiert. Der Makler überwacht, ob das Geld vom Käufer zum Verkäufer geht und alles passt und kümmert sich abschließend um die Übergabe inklusive Protokoll. Und das alles nach den gesetzlichen Bedingungen und Vorgaben. Sie sehen also: Ein Immobilienmakler in Hannover hat mehr zutun, als man ehrlicherweise denkt. Letztendlich tritt er wirklich für alle Belange zwischen Käufer und Verkäufer ein.